Technologietransfer mit 250 Sachen

Masterstudent FelixSeit zwei Wochen ist Felix Möller als Werkstudent bei uns. Der Maschinenbauer unterstützt uns nicht nur mit seinen CAD- und Konstruktionsfähigkeiten, sondern bringt auch noch ziemlich spektakuläre Erfahrungen mit zu JASTA: An der Ruhr-Universität Bochum (RUB) arbeitet er neben seinem Masterstudium im Team „RUB Motorsport“. Dort entwickelt er mit seinen Kommilitonen Fahrzeuge für den internationalen Konstruktionswettbewerb „Formula Student“, der in Deutschland unter der Schirmherrschaft des VDI e.V. steht. Mit ihrem Rennwagen treten die Bochumer in diesem Jahr gegen andere Studentengruppen in Italien, der Tschechischen Republik und auf dem Hockenheimring an. „Bei der Konstruktion achten wir zum Beispiel auf eine leichte Bauweise und die Aerodynamik“, sagt Felix, „während wir auf andere Komponenten wie Serienteile weniger Einfluss haben.“ Für Entwicklung, Analysen und Simulationen stehen dem Team an der Uni anspruchsvollste und modernste Technologien und Software-Anwendungen zur Verfügung. Entsprechende Kenntnisse und Fertigkeiten bringt Felix in seine Arbeit bei JASTA ein.

Am Formelrennwagen des RUB-Teams ist Felix für die Konstruktion des Rahmens verantwortlich. Dass er einmal einer der vier Fahrer sein wird, die pro Rennen eingesetzt werden, ist eher unwahrscheinlich. Seine eigene Baulänge steht dem entgegen: „Für die kleinen, engen Fahrzeuge bin ich einfach zu groß“, erklärt Felix, „und die Sicherheitsanforderungen sehen vor, dass ein Fahrer es im Notfall innerhalb von fünf Sekunden aus dem Fahrzeug herausschafft.“

Ruhr-Universität Bochum Formula StudentEine Jury, die sich aus Fachleuten der Automobil- und Zulieferindustrie sowie Motorsportexperten zusammensetzt, beurteilt schließlich die Gesamtleistung des Teams. Außer den technischen und fahrerischen Aspekten vermittelt der „Formula Student“-Wettbewerb den Studenten auch Erfahrungen in Projektmanagement und Ökonomie. Damit wird das interdisziplinäre Denken geschult, das für die zukünftige berufliche Tätigkeit der Ingenieure immer wichtiger wird.