Historie

Historische ArmaturenGelegentlich liefern wir noch Dichtungssätze für die Mischventile, die unser Gründer Heinrich Janssen vor 50 Jahren hergestellt hat. Es sieht so aus, als hätten „JAnssens STahlgeschweißte Armaturen“ Ihr Qualitätsversprechen gehalten.

Als Heinrich Janssen im Jahr 1959 JASTA-Armaturen in einer Holzhalle neben seinem Elternhaus in Essen gründete, machte er gerade seine Meisterprüfung. Was heute nach einem romantischen Gründungsmythos klingt, war angesichts knapper Ressourcen ein mutiger Schritt auf der Basis von Fleiß, Improvisation und Durchhaltevermögen.

Glück der Stunde trifft Erfindergeist

KladdeAnfang der 1960er Jahre boomte das Ruhrgebiet als Industriestandort und damit auch der Bedarf an Wohnraum. JASTA bediente die hohe Nachfrage nach Mischventilen im Heizungsbau. Doch Heinrich Janssen wollte nicht nur reagieren. Mit seiner Experimentierfreude und dem Willen zur Innovation legte er den Grundstein für das Unternehmen, das diese Eigenschaften bis heute erfolgreich kultiviert: Janssen entwickelte wartungsfreundliche Ventile, die einen Dichtungswechsel im laufenden Betrieb ermöglichten. Dank dieses Patents konnten Heizungsanlagen zu deutlich niedrigeren Kosten gewartet werden. In der Folge wuchs JASTA rasant und verkaufte seine Armaturen in ganz Europa und teilweise bis nach Asien.

Solide Basis für turbulente Zeiten

1967 brauchte JASTA mehr Platz, deshalb mietete Heinrich Janssen die Betriebsschlosserei auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Levin in Essen-Dellwig und kaufte im Jahr darauf die 300 m² große Halle samt 2500 m² großem Grundstück. Regelmäßige Neubauten und Zukäufe der Nachbargrundstücke folgten. Als der heutige Geschäftsführer Jürgen Hengst 1967 als kaufmännischer Auszubildender zu JASTA kam, hatte der Betrieb etwa ein Dutzend Mitarbeiter, bestehend aus Kaufleuten, Technikern und Schlossern.

50 Jahre JASTA 2009Kleinen Konjunkturschwankungen und großen Wirtschaftskrisen begegnete JASTA mit den bewährten Tugenden Innovationsgeist, Flexibilität und Zuverlässigkeit. Zeitweise betätigte der Betrieb sich auch als Lohnspanerei. Gleichzeitig wurden die Armaturen beständig weiterentwickelt und neuen Anforderungen, wie der pneumatischen und elektrischen Betätigung, angepasst. Damit gelang der Markteintritt als Erstausrüster der Industrie.

Zu Beginn der 1990er Jahre konnte Heinrich Janssen seinen Geschäftsführer Jürgen Hengst als Gesellschafter gewinnen. Die Projekte im Anlagenbau wurden komplexer, JASTA stellte zum ersten Mal Ingenieure ein. Handelsvertreter und Partnerunternehmen vertrieben nun auch die Sonderklappen in großen Nennweiten und für hohe Temperaturen über die europäischen Grenzen hinaus.

Geschichte wird weitergeschrieben

jasta-sparten-historieHeute, im Jahr 2016, wächst JASTA als moderner Mittelständler in der Tradition des Gründers Heinrich Janssen weiter. Mitarbeiter aus verschiedenen Nationen entwickeln und montieren zuverlässige Lösungen am kontinuierlich ausgebauten Standort in Essen. Mit der Einführung neuer Produktsparten bereitet sich das Unternehmen auf die Anforderungen der Industrie der Zukunft vor.

Unsere Geschichte in Quadratmetern

1959
Gründung

Heinrich Janssen gründet JASTA-Armaturen in einer Holzhalle an seinem Elternhaus in Essen.

1967
Neuer Standort Levinstraße

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Levin in Essen-Dellwig mietet Heinrich Janssen die 315 m² große Halle der Betriebsschlosserei.

1968
Kauf des Grundstücks Levinstraße

Kauf der Halle und des 2500 m² großen Grundstücks in der Levinstraße.

1970
Bau eines Wohnhauses mit Büro

Heinrich Janssen baut am Standort Levinstraße sein Wohnhaus mit Büro und eine 700 m² Halle.

1985
Kauf des Nachbargrundstücks

JASTA kauft eine benachbarte Fläche von 2500 m².

1986
Bau einer weiteren Halle

Auf dem neuen Grundstück entsteht eine 300 m² große Halle.

2006
Erneute Erweiterung der Kapazitäten

Eine Halle mit der Fläche von 560 m² wird errichtet.

2012
Neues Verwaltungsgebäude

An der Levinstraße entsteht auf über 300 m² ein neuer Verwaltungstrakt.

2014
Kauf der Fläche an der Haus-Horl-Straße

JASTA kauft ein fußläufig zur Levinstraße gelegenes Grundstück mit einer Fläche von 9300 m².

2015
Zusätzliche Halle und ein Verwaltungsgebäude

An der Haus-Horl-Straße beginnt der Bau einer 1500 m²-Halle und eines Bürogebäudes mit 300 m².